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    Autonome Routenzüge optimieren Materialflüsse bei der ZF im Werk Passau-Patriching

    Autonome Routenzüge optimieren Materialflüsse bei der ZF im Werk Passau-Patriching

    Weniger manuelle Transportaufwände, höhere Prozesssicherheit und eine kontinuierliche Materialversorgung: Mit einer autonomen Routenzuglösung von 4am Robotics hat die ZF die Intralogistik am Standort Passau weiter optimiert. Das System unterstützt die Materialversorgung im Leistungscenter Montage und ermöglicht eine bedarfsgerechte Versorgung der Produktionsbereiche.

    4am-Project-ZF-6Bereits seit einiger Zeit bewährt sich die Lösung im laufenden Betrieb: Vier autonome Routenzüge der ATi-M Reihe von 4am Robotics, jeweils mit vier Anhängern ausgestattet, pendeln zuverlässig zwischen Wareneingang und Montagebereich. Dabei steuern sie eigenständig ausgewiesene Haltestellen an und sorgen für einen reibungslosen Transport der benötigten Materialien.

    Mittlerweile transportieren die fahrerlosen Routenzüge täglich rund 430 Regalwagen und 260 KLT-Türme Richtung Montage. Die autonomen Routenzüge bewegen sich dabei im laufenden Produktionsbetrieb und teilen sich die Fahrwege sowohl mit Fußgängern als auch mit manuell geführten Fahrzeugen wie Gabelstaplern.

    Zusätzliche Herausforderungen ergaben sich durch die teils engen Verkehrswege innerhalb der Werkshallen. Daher standen hohe Sicherheitsanforderungen im Mittelpunkt der Umsetzung: von einer zuverlässigen Navigation und präzisen Personenerkennung über wirksame Brems- und Warnsysteme bis hin zu einer klar geregelten Verkehrsführung im Betrieb.

     

    Sicherheit im Fokus: Autonome Routenzüge erhöhen die Betriebssicherheit

    Dank intelligenter Navigationssysteme und einer präzisen Steuerung konnten diese Herausforderungen erfolgreich gemeistert und der automatisierte Materialfluss integriert werden. 

    Neben einer zuverlässigen Materialversorgung trug die Lösung auch zu einer höheren Sicherheit im Werk bei, erklärt Jürgen Pietsch, Meister im Wareneingang Montage bei ZF in Passau:

     „Seit dem Einsatz der autonomen Routenzüge hat sich die Sicherheit im Materialfluss spürbar verbessert. Manuelle Fahrten entfallen, Kreuzungssituationen sind klarer geregelt und die Mitarbeitenden wurden gezielt auf den Umgang mit der neuen Technologie vorbereitet.“

     

    4am-Project-ZF-2-croppedEin zentraler Bestandteil des neuen Systems ist die Live-Überwachung der Routenzüge.

    Ein großer Bildschirm an der Heimathaltestelle im Wareneingang zeigt in Echtzeit die Standorte der Fahrzeuge. Dadurch lässt sich genau nachvollziehen, wo sich die ARZ befinden und wann die nächste Materiallieferung am Montageband eintrifft, so dass die Materialien immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.

    Der Kommissionierungsprozess selbst ist ebenfalls optimal auf die fahrerlosen Routenzüge abgestimmt. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Wareneingang bereiten die Regalwagen und KLT-Türme vor, die dann auf die Anhänger geladen werden.

    Nach dem Abschicken wählt der Routenzug eigenständig die effizienteste Fahrstrecke und stimmt Geschwindigkeit sowie Fahrverhalten kontinuierlich auf seine Umgebung und Hindernisse ab.

    Smartes Zusammenspiel von Mensch und Maschine

    Um die Interaktion mit den autonomen Routenzügen so effizient wie möglich zu gestalten, wurden spezielle Industrie-Smartphones eingeführt. Durch sie erhalten die Mitarbeitenden im Montagebereich kurz vor der Ankunft des Routenzugs eine Benachrichtigung. So können sie sich rechtzeitig zur Haltestelle begeben, die angelieferten Regalwagen entladen, die Materialversorgung am Band sicherstellen und die leeren Wagen für den Rücktransport vorbereiten.

    Die Gerätekommunikation funktioniert über eine intelligente Synchronisierung: Der Routenzug sendet kontinuierlich Statusupdates an den Leitstand und die mobilen Endgeräte. Sollte ein Gerät ausfallen oder nicht erreichbar sein, wird automatisch eine alternative 
    Benachrichtigungskette aktiviert.

     

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    Fazit: Ein zukunftsweisendes Automatisierungsprojekt

    Die Einführung der autonomen Routenzüge bei ZF zeigt, wie moderne Automatisierungslösungen die Intralogistik nachhaltig optimieren können. Durch intelligente Navigation, Echtzeitkommunikation per Smartphone-App und die gezielte Anpassung logistischer Abläufe konnten Transportprozesse effizienter, transparenter und zukunftssicher gestaltet werden.