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    Automatisierung 2026: Die wichtigsten Trends & Chancen für Unternehmen

    Automatisierung 2026: Die wichtigsten Trends & Chancen für Unternehmen

    „Ein Jahr der Disruption, Innovation und Risiken“ so beschreibt Gartner [führendes Forschungs- und Beratungsunternehmen] das Jahr 2026. Besonders in der Industrieautomatisierung soll sich eine neue Dynamik abzeichnen: In Schlüsselbranchen wie Automobil, Chemie, Maschinenbau, Logistik und Lebensmittelindustrie beschleunigen sich die Entwicklungen rasant. Die Trends sind nicht neu – KI, Robotik, IoT und digitale Zwillinge begleiten uns seit Jahren –, doch jetzt verändern sich Ausrichtung und Tempo: Automatisierung wird vom Nice-to-have zum absoluten Must-have. Getrieben wird diese Entwicklung durch geopolitische Unsicherheiten, Fachkräftemangel und den Druck zu mehr nachhaltiger Effizienz. Was bedeutet das für Unternehmen in den USA und der EU? Welche Technologien setzen sich wirklich durch – und wie können Betriebe jetzt die richtigen Weichen stellen? In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die zentralen Automatisierungstrends 2026 und zeigen, warum jetzt der richtige Zeitpunkt für Investitionen ist.


    Technologieschub in allen Branchen

    Wird 2026 aus Vision Realität? Künstliche Intelligenz (KI), Robotik und digitale Zwillinge sind keine Schlagworte mehr, sondern prägen die industrielle Automatisierung. Laut Analysten sehen rund 82 % der Industrieunternehmen KI als zentralen Wachstumstreiber, auch wenn viele Unternehmen in der Umsetzung noch zurückhaltend sind. Besonders spannend ist Agentic AI – Systeme, die eigenständig Entscheidungen treffen und Prozesse optimieren. Wer jetzt den Mut hat, diese Technologien zu testen, könnte sich den entscheidenden Vorsprung sichern.

    „Die Dinge werden greifbarer, realer – wir sehen echte Lösungen, die von Herstellern vorangetrieben und tatsächlich von Anwendern im Feld getestet werden“, erklärt Hans-Peter Zobl, CTO bei SCIO Automation. 

    Er betont: Nur wer neue KI-Ansätze ausprobiert, kann Skalierung und Wettbewerbsvorteile erreichen.

    Genau hier setzt SCIO an:  Mit tiefgreifender Softwarekompetenz, KI‑basierten Anwendungen und maßgeschneiderter SPS‑Programmierung machen wir komplexe Abläufe planbar und sicher. Dazu gehört bei uns vor allem Predictive Maintenance, bei der Anlagen proaktiv Daten liefern und KI Anomalien erkennt. Aber auch der praxisnahe Einsatz von KI‑Methoden wie Large Language Models im Engineering‑Alltag, wo sie Dokumentation beschleunigen, Varianten vergleichen und Analysen unterstützen. Das Ergebnis? Weniger Stillstand, höhere Anlagenverfügbarkeit und und ein klarer Beitrag zu Nachhaltigkeitszielen. Ein Beispiel? Entdecken Sie unser aktuelles Predictive Maintenance Projekt:


    Investitionsdruck: 2025 war ein Reset, 2026 ist der Ramp-up

    2025 stand die Industrie auf der Bremse: Rezession und geopolitische Unsicherheiten sorgten für Zurückhaltung. Doch 2026 könnte das Bild drehen – Förderprogramme in den USA (Re-Industrialisierung), Digitalisierungsinitiativen in Europa und der Druck, wettbewerbsfähig zu bleiben, setzen neue Impulse. Jetzt heißt es eher: Investieren statt abwarten. Besonders Retrofit-Projekte gewinnen an Bedeutung: Bestehende Anlagen werden modernisiert, Steuerungstechnik und Software optimiert – eine nachhaltige Alternative zum Neubau.

    Hier zeigt sich die Stärke erfahrener Partner: SCIO bringt Altanlagen auf Zukunftskurs – von der Planung über die Umsetzung bis zur Wiederinbetriebnahme. Kosten runter, Effizienz rauf und ESG-Ziele im Blick. Egal ob Greenfield oder Brownfield: Wir stehen als zuverlässiger Partner an Ihrer Seite.


    Automatisierung als zentraler Wettbewerbsvorteil

    Automatisierung ist 2026 nicht mehr nur Effizienzsteigerung, sondern ein zentraler Hebel für die Wettbewerbsfähigkeit. Laut einer Deloitte-Studie erwarten die meisten Hersteller, dass Smart Manufacturing einer der wichtigsten Treiber der nächsten drei Jahre sein wird – für höhere Produktivität, mehr Output und zusätzliche Kapazitäten. Nach den Lieferkettenkrisen setzen Unternehmen verstärkt auf Resilienz: 84 % geben an, aktiv nach neuen Technologien und Partnerschaften zu suchen, um globale Risiken zu reduzieren und Produktion wieder stärker ins eigene Land zu holen – wobei Investitionsentscheidungen weiterhin vorsichtig getroffen werden. 

    „Automatisierung ist der Schlüssel, um Wertschöpfung zurückzuholen und gleichzeitig flexibel zu bleiben. Wer jetzt investiert, sichert sich nicht nur Effizienz, sondern auch Unabhängigkeit“, betont Antonio Cavotta, Executive VP SCIO Automation Business Segment Production Solutions.

    Standardisierte Automatisierungspakete und intuitive Bedienoberflächen können dabei die Einstiegshürden senken – selbst für Unternehmen, die erstmals automatisieren oder bislang gezögert haben. Daher begleiten wir bei SCIO unsere Partner aktiv: Ob Turnkey-Lösungen oder individuelle Systemintegration – wir stehen an als zuverlässiger Technologiepartner an ihrer Seite von der Planung bis zum After-Sales-Service. Unser Ziel: Automatisierung, die Prozesse optimiert, Standorte stärkt und gemeinsam langfristige Wettbewerbsvorteile schafft.


    Industry 5.0: Automatisierung mit Verantwortung

    Vor allem in der EU rückt Industry 5.0 ins Rampenlicht – die Idee, technische Innovation an menschlichen Bedürfnissen und Nachhaltigkeit auszurichten. Automatisierung soll entlasten, nicht ersetzen. Retrofit statt Neubau, Energieoptimierung und weniger Abfall sind die neuen Business Cases. Erfolgreiche Unternehmen betonen 2026 gleichermaßen Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit bzw. Arbeitsplatzsicherheit durch Automation.

    Die digitale Transformation hin zu Industry 4.0 hat zwar vielerorts noch nicht vollständig Einzug gehalten, jedoch erweitert Industry 5.0 die bisherigen Fortschritte von Industry 4.0 und setzt neue Akzente – und ersetzt sie nicht komplett.

    Bei SCIO integrieren wir diese Prinzipien in jede Lösung: von energieeffizienten Materialflüssen bis zu autonomen mobilen Robotern (AMRs), die Sicherheit, Ergonomie und Effizienz verbessern. An unseren AMR-Lösungen wie autonomen Routenzügen lässt sich gut zeigen, welchen konkreten und messbaren Nutzen diese Prinzipien mit sich bringen:

     

    • Bis zu 12,78 Tonnen CO₂-Einsparung pro Jahr durch den Wegfall von Pendelverkehr und weniger internem Transport.

    • 34.560 Arbeitsstunden neu verteilt – dank neun AMRs im Zweischichtbetrieb.
    • 99,5 % technische Verfügbarkeit für stabile Prozesse und weniger Ausfälle.
    SCIO-4am-AMR-Kollege-Logistik

     

    Heinz Scheungrab, Head of SCIO Business Segment Mobile Robotics: „AMRs sind heute mehr als Transporthelfer – sie übernehmen wiederkehrende Aufgaben, sparen Emissionen und entlasten Mitarbeitende körperlich wie mental. So wird Automatisierung zum echten Teamplayer für Mensch und Umwelt.“



    Fazit: 2026 – Automatisierung wird zum absoluten Must-have

    Resilienz und Agilität sind die zwei Säulen für Unternehmen in einer unsicheren Weltwirtschaft. Trotz geopolitischer Risiken und Konjunkturschwäche zeichnet sich ab, dass viele Unternehmen wieder stärker in Automatisierung investieren wollen – oft aber noch Bedacht und mit unterschiedlichen Schwerpunkten:

     

    USA
    Nach Jahren der Zurückhaltung sorgt staatliche Förderung für eine industrielle Renaissance. Produktionskapazitäten werden heimgeholt, AMRs und KI-gestützte Materialflüsse sind zentrale Hebel für Reshoring. Der Fokus liegt auf Software und KI, weniger auf klassischen Branchen wie Automotive.
    Europa

    Setzt auf Industriepartnerschaften und Plattformstrategien. Deutschland bleibt Automatisierungstreiber, kämpft aber mit hohen Energie- und Lohnkosten sowie komplexer Regulierung. Retrofit-Projekte und cloudbasierte KI-Systeme sind die Antwort: Digital Twins und virtuelle Inbetriebnahmen kommen endlich in die Praxis und steigern Effizienz sowie Nachhaltigkeit. 

     

    Die Stimmung ist vorsichtig optimistisch: Viele Unternehmen hoffen, dass ab 2026 die in den Krisenjahren gestarteten Projekte Früchte tragen könnten. Automatisierung wandelt sich vom Nice-to-have zum absoluten Must-have – falls Unternehmen die Investitionsbremse lösen. Denn eines wird trotz – oder gerade wegen – der schwierigen Lage immer deutlicher: Wer jetzt nicht investiert, riskiert, den Anschluss zu verlieren.

    Starten Sie jetzt Ihre Automatisierungsstrategie – treten Sie mit uns in Kontakt und lassen Sie uns gemeinsam Ihre Prozesse zukunftsfähig machen.